Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik dauert in der Regel 3½ Jahre und endet mit dem Abschluss als Geselle. Die Ausbildung wird nach dem dualen Prinzip durchgeführt, also im Ausbildungsbetrieb und einer staatlichen Berufsschule. Die duale Ausbildung wird unter Federführung der Handwerkskammer und der Innungen um sogenannte überbetriebliche Lehrgänge ergänzt, in denen Fertigkeiten vermittelt werden, die für das Berufsbild wichtig sind, aber nicht mehr in jedem Unternehmen ausgeführt werden (z.B. Schweißen).Eine Verkürzung der Ausbildung um ein halbes Jahr ist unter der Voraussetzung eines entsprechenden Notendurchschnittes und des Einverständnisses des Ausbildungsbetriebes möglich.
Während der Ausbildung (in der Regel jedoch zu Beginn) spezialisiert sich der angehende Anlagenmechaniker auf einen der Handlungsfelder:
- Wassertechnik
- Wärmetechnik
- Lufttechnik
- Erneuerbare Energie/Umwelttechnik
Er bekommt, zusätzlich zu den Grundkenntnissen die allen Anlagenmechanikern während der Ausbildung vermittelt werden, Spezialkenntnisse in dem entsprechenden Handlungsfeld. Auch die Abschlußprüfungen differieren in Abhängigkeit von der Spezialisierung ein wenig voneinander. So muss ein Anlagenmechaniker mit Handlungsfeld Wäremtechniktechnik z.B. mehr Schweißnähte vorführen, als seine Berufskollegen und eine Abgasmessung an einem Heizkessel durchführen. Ein Anlagenmechaniker für Wassertechnik müsste anstatt der Abgasmessung beispielsweise eine Fehlersuche an einer thermostatisch geregelten Brausearmatur durchführen.